Putin: „Angela schickt mir von Zeit zu Zeit ein paar Flaschen Bier“

Kurz vor der Wahl ist in Russland ein Film über Präsident Putin erschienen. Darin betont er sein enges Verhältnis zu Deutschland. Und verrät, warum Angela Merkel ihm hin und wieder ein ganz besonderes Bier zuschickt.

Die Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin am kommenden Sonntag gilt als sicher. Kein anderer Kandidat kann sich Chancen ausrechnen, bei der Präsidentenwahl am 18. März auf mehr als zehn Prozent der Stimmen zu kommen. Es wird die vierte Amtszeit des 65-Jährigen sein.

Vorab zeigt sich Putin in einem filmischen Portrait, das am Sonntag online gestellt wurde, der russischen Öffentlichkeit von seiner nahbaren Seite. So verriet er darin unter anderem, dass er von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelegentlich mit deutschem Bier versorgt werde.

Putin arbeitete in den letzten Jahren der DDR als Agent des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Dresden und lernte dort nach eigenen Angaben das örtliche Bier schätzen. „Angela schickt mir von Zeit zu Zeit ein paar Flaschen Radeberger Bier“, sagt der Kremlchef.

Kompliziertes Verhältnis zur Geschichte

In dem zweistündigen Film über ihn und seine Verdienste kommen insbesondere Mitglieder der russischen Führung zu Wort. Aber auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird interviewt, der mit Putin seit Langem befreundet ist.

Putin äußert sich in dem Film auch über das Verhältnis der Deutschen zur Geschichte. Dem Journalisten Andrej Kondraschow sagte er: „Ich bin kein Anhänger dessen, dass alle Generationen der Deutschen gezwungen werden, sich Asche aufs Haupt zu streuen und sich zu geißeln wegen der furchtbaren Vergangenheit, die ihr Land, ganz Europa und die ganze Welt erlitten hat.“