Bericht: Prince starb an Überdosis Schmerzmitteln

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Sechs Wochen nach dem Tod von US-Musiker Prince hat das Rätselraten womöglich ein Ende. Eine Überdosis Schmerzmittel soll die Ursache gewesen sein.

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Der US-Popstar Prince ist einem Bericht zufolge an einer Überdosis Schmerzmitteln gestorben. Das berichtete die Zeitung «Star Tribune» am Donnerstag unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle. Die Musiklegende war am 21. April im Alter von 57 Jahren gestorben. Eine Bestätigung vonseiten der ermittelnden Behörden und seinen Sprechern gab es zunächst nicht.

Der offizielle Bericht des Gerichtsmediziners zur Todesursache liegt noch nicht vor. Prince hatte sich Berichten zufolge bereits vor Jahren von Drogen und Alkohol losgesagt. Spekulationen, wonach Prince von Arzneimitteln abhängig gewesen sein soll, hatte es aber immer wieder gegeben.

Der Sänger war noch am Tag vor seinem Tod von einem Arzt behandelt worden. Zuvor hatten US-Medien zudem berichtet, dass der Popmusiker sich von einem weiteren, auf Arzneimittelabhängigkeit spezialisierten Arzt, hatte behandeln lassen sollen, bevor er in den Paisley Park Studios kollabiert in einem Aufzug entdeckt worden war.

Nach früheren Polizeiangaben wies die Leiche des Sängers keine Spuren einer Verletzung auf. Die Ermittler gingen auch nicht von Suizid aus. Prince, der 57 Jahre alt wurde und als einer der bedeutendsten Popmusiker galt, hatte zuletzt zwei Auftritte wegen einer Grippe abgesagt. Auf dem Rückflug in seinen Heimatstaat Minnesota verschlechterte sich sein Zustand derart, dass er in einem Krankenhaus einen Zwischenstopp einlegte.