Bericht über uneheliches Kind von Albert II. erneut vor Gericht

+++(c) dpa - Bildfunk+++

Mit der Berichterstattung über eines der unehelichen Kinder von Fürst Albert II. von Monaco befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

 +++(c) dpa - Bildfunk+++
+++(c) dpa – Bildfunk+++

Mit der Berichterstattung über eines der unehelichen Kinder von Fürst Albert II. von Monaco befasst sich am Dienstag (11.00 Uhr) der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Eine Große Kammer des Gerichts in Straßburg urteilt über einen Artikel in «Paris Match» aus dem Jahr 2005. Das französische Magazin hatte darin über den Sohn Alberts mit einer Stewardess berichtet, den der Fürst damals noch nicht öffentlich anerkannt hatte.

Der heute 57 Jahre alte monegassische Herrscher verklagte die Zeitschrift daraufhin vor französischen Gerichten erfolgreich auf 50 000 Euro. Diese zog dagegen in Straßburg vor den Europäischen Gerichtshof, eine Kammer erklärte die Berichterstattung 2014 für rechtens. Daraufhin legte Frankreich als verklagtes Land Berufung ein, nun entscheidet eine Große Kammer endgültig.

Albert II., mit seiner Ehefrau Charlène von Monaco seit Dezember 2014 Vater von Zwillingen, hat zwei uneheliche Kinder aus der Zeit vor der 2011 geschlossenen Ehe anerkannt.