Bundestagswahl 2017: AfD rutscht hinter Grüne – Jeder Zweite unentschlossen

Alice Weidel und Alexander Gauland sind die Spitzenkandidaten der AfD für die Bundestagswahl. Die Partei stagniert in aktuellen Umfragen
Alice Weidel und Alexander Gauland sind die Spitzenkandidaten der AfD für die Bundestagswahl. Die Partei stagniert in aktuellen Umfragen

Fast die Hälfte der Wähler weiß einer Allensbach-Umfrage noch nicht, für welche Partei sie stimmen will. Der Ausgang der Bundestagswahl ist damit keineswegs entschieden. Das wird SPD und AfD besonders freuen.

Einen Monat vor der Bundestagswahl weiß nach einer Umfrage fast die Hälfte der Wähler noch nicht, für wen sie am 24. September stimmen will.

Mit 46 Prozent sei der Anteil der Unentschiedenen so kurz vor der Wahl so hoch wie noch nie in den vergangenen 20 Jahren, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die die Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegeben hatte.

Gleichzeitig sei auch der Anteil der Wähler, die den Ausgang der Wahl schon vor dem Wahltag für entschieden halten, mit 45 Prozent so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

In der Sonntagsfrage liegt die Union in der Allensbach-Umfrage gegenüber dem Juli unverändert bei 39,5 Prozent, währen die SPD einen halben Punkt auf 24,5 Prozent verliert. Die FDP würde mit zehn Prozent drittstärkste Kraft vor der Linkspartei (acht Prozent) und den Grünen (7,5 Prozent).

Die AfD, die in einer Umfrage Anfang des Jahres noch drittstärkste Kraft war, würde nach dieser Umfrage nun mit sieben Prozent als kleinste Partei in den Bundestag einziehen. In der letzten Erhebung im Juli waren AfD und Grüne noch gleichauf.