Donald Trump über sich selbst: „Bin nicht nur schlau, sondern ein Genie“

Wenn sonst schon niemand den Präsidenten lobt, muss er es eben selbst machen: In einem Tweet-Reigen bezeichnet sich Donald Trump mit Verweis auf seine Karriere als „Genie“.

Wenn Du getroffen wirst, schlag heftiger zurück. Diesen Lehrsatz hat Donald Trump vor vielen Jahrzehnten von einem Mentor übernommen und er beherzigt ihn bis heute und selbst auf die Gefahr hin, sich damit lächerlich zu machen. Jüngstes Beispiel: Das Buch „Fire and Fury – inside Trump White House“ in dem der US-Präsident und sein Umfeld als Haufen überforderter Dummköpfe beschrieben werden. Autor Michael Wolff geht sogar soweit zu behaupten, dass sämtliche Mitarbeiter ihren Chef als Vollidioten wahrnehmen, der dem Amt nicht gewachsen ist. Diese wenig schmeichelhafte Beschreibung musste natürlich Donald Trumps Widerspruch provozieren.

Donald Trump neigt dazu, gerne auf seine eigene Großartigkeit zu verweisen. Für den Geschmack seiner Kritiker etwas zu oft und zu laut. In diesem Fall lässt sich seine getroffene-Hunde-bellen-Reaktion sogar etwas nachvollziehen. Denn der Journalist Michael Wolff lässt in seinem Buch nicht ein einziges gutes Haar an Trump und den Zuständen im Weiße Haus. Besonders bitter dabei: Wolff hat offenbar nicht einen Gesprächspartner gefunden, der Trump und seine Arbeit würdigt. Einige Kritiker schreiben sogar, dass ihnen Trump bei der Lektüre schon leid getan habe.

Melania Trump spricht von „Fiktion“

Auch Ehefrau Melania bekommt in dem Werk ihr Fett weg. In der Wahlnacht habe Trump nach den ersten Prognosen ausgesehen, „als ob er einen Geist erblickt hätte. Melania weinte – und zwar nicht vor Freude.“ Die First Lady regierte über ihre Sprecherin im Fernsehen: Es handle sich um ein „Werk der Fiktion“, sagte Stephanie Grisham auf CNN. „Es ist ein Boulevardblatt im Langformat, das falsche Erklärungen und völlige Erfindungen verbreitet“, sagte Grisham.