Filz und Fett, Honig und Blut – Die Magie des Materials bei Beuys

Fett und Filz, Honig und Blut, Kupfer und Erde – kaum ein Künstler hat so unerschöpflich mit Materialien experimentiert und sie mit Bedeutung aufgeladen wie Joseph Beuys (1921-1986). Der «Schamane» wurde der Universalkünstler genannt, und das liegt auch daran, dass Beuys auch Tierknochen, Vogelschädel, Haare, Fell, Hasenpfoten und sogar Kadaver von Ratten und Hasen künstlerisch verarbeitet hat.

Das Museum Schloss Moyland am Niederrhein zeigt nun von Sonntag bis zum 12. Februar 2018 in der Ausstellung «Mehr als Fett und Filz» die Bedeutung von 14 zentralen Materialien im Werk von Beuys. Präsentiert werden 122 Zeichnungen, Plastiken, Auflagenobjekte und Fotos aus dem Sammlungsbestand.

Mit seinen halbjährlich wechselnden Sammlungspräsentationen ermöglicht Moyland immer wieder neue Einblicke in seinen reichen Sammlungsbestand von rund 6000 frühen Arbeiten von Beuys.