Köln lässt Modeste nun doch nicht nach China ziehen

Anthony Modeste darf nicht nach China wechseln +++ Werder Bremen holt Pavlenka +++ FC Bayern angeblich einig mit Lyons Tolisso +++ Die wichtigsten Meldungen aus der Bundesliga und vom Transfermarkt.

+++ Anthony Modeste wechselt doch nicht nach China +++

Der Transfer galt schon als so gut wie fix, ist aber nun doch geplatzt: Torjäger Anthony Modeste darf nicht nach China zu Tianjin Quanjian wechseln. Das teilte der 1. FC. Köln am Mittwoch mit. Demnach sei „keine Einigung aller Parteien für einen möglichen Transfer“ erzielt worden. Außerdem war nach Ansicht der Kölner keine den DFB-Statuten entsprechende Einigung möglich. Der Stürmer hat am Rhein noch einen Vertrag bis 2021.
+++ Werder Bremen holt tschechischen Nationaltorwart +++

Werder Bremen steht vor der Verpflichtung des tschechischen Nationaltorhüters Jiri Pavlenka. Der 25 Jahre alte bisherige Schlussmann von Slavia Prag erhält beim Bundesligisten Ende dieser Woche einen Vertrag, sobald Pavlenka die sportärztliche Untersuchung absolviert hat. Das teilte Werder am Dienstag mit, machte zur geplanten Vertragslaufzeit aber keine Angaben.

Die Verpflichtung könnte Auswirkung auf die Zukunft von Felix Wiedwald haben. Der in der Rückrunde starke Bremer Torhüter soll laut Medienangaben vor einem Wechsel zu Leeds United in die zweite englische Liga stehen.
+++ FC Bayern angeblich bereits mit Lyons Tolisso einig +++

Die Kaderplanungen des FC Bayern für die kommende Saison schreiten offenbar weiter voran: Demnach soll der Rekordmeister kurz vor der Verpflichtung des 22-jährigen französischen Nationalspielers Corentin Tolisso stehen, der aktuell und eigentlich noch bis 2020 einen Vertrag bei Olympique Lyon hat. Dies berichtet die „Bild“-Zeitung. Wie das Blatt erfahren haben will, soll Tolisso noch an diesem Mittwoch (14. Juni) in München den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend seinen Kontrakt unterschreiben. Die Ablösesumme belaufe sich auf 40 Millionen Euro, heißt es.

Tolisso, der bereits Erfahrung in der Champions League sowie der Europa League vorweisen kann, überzeugte in der vergangenen Saison der französischen Ligue 1 mit 14 Toren in 47 Spielen und gab zudem sieben Vorlagen. Der Franzose soll beim FC Bayern den zurückgetretenen Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld ersetzen, könne aber ebenso offensiver auftreten und in diesem Fall Arturo Vidal oder Thiago Konkurrenz machen.

+++ Transfermarkt: Fohlen verstärken sich mit Schweizer Talent Denis Zakaria +++

Vollzugsmeldung vom Niederrhein: Borussia Mönchengladbach hat den Schweizer Nationalspieler Denis Zakaria verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Der 20-Jährige kommt von den Young Boys Bern. „Es ist ein großer Schritt, in die Bundesliga zu wechseln. Ich möchte mir selbst beweisen, dass ich das kann“, sagte er bei seiner Vorstellung in Gladbach. Die Ablösesumme soll laut Medienberichten zwischen zehn Millionen und zwölf Millionen Euro liegen. Zakaria ist als Nachfolger für den zu Borussia Dortmund gewechselten Mahmoud Dahoud vorgesehen. „Für uns war es nach dem Abgang von Mo Dahoud wichtig, einen sehr guten Spieler zu verpflichten auf der Position“, kommentierte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die Verpflichtung, die sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet hatte.