Neuer Studentenrekord: Fast 2,8 Millionen an deutschen Hochschulen

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Die Zahl der Studierenden in Deutschland ist im laufenden Wintersemester auf den Rekordwert von fast 2,8 Millionen gestiegen. Das waren noch einmal 2,2 Prozent oder gut 60 000 Studenten mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt.

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Die Zahl der Studierenden in Deutschland ist im laufenden Wintersemester auf den Rekordwert von fast 2,8 Millionen gestiegen. Das waren noch einmal 2,2 Prozent oder gut 60 000 Studenten mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Erstsemester sank dagegen im gesamten Studienjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr zum zweiten Mal in Folge. Der Rückgang war mit 0,2 Prozent allerdings gering. Mehr als eine halbe Million Menschen (503 600) haben im laufenden Jahr erstmals ein Studium in Deutschland begonnen.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Horst Hippler, sprach von einer «permanenten Hochleistung für die Bildung in Deutschland». Im Rahmen des Hochschulpakts für die Phase 2011-2015 hätten sich Bund und Länder auf eine gemeinsame Finanzierung für die erwarteten zusätzlichen Studienanfängerinnen und -anfänger geeinigt. «Für diesen Zeitraum war man ursprünglich von 245 000 zusätzlichen Studienanfängern gegenüber 2005 ausgegangen. Tatsächlich sind es jetzt über 720 000.» Die Politik müssten nun «auch für aktuelle und künftige Mehrbedarfe an Studienplätzen» eine Finanzierung sichern.