Schwere Vorwürfe! Verkauft Bogner gesundheitsschädlichen Pelz aus China?

Pelze

Berlin (ots) – Wie die Recherchen der Tierschutzorganisation Deutsches Tierschutzbüro e.V. jetzt ergeben haben, verwendet das Modehaus Bogner Echtpelz aus China. Unter welchen Bedingungen die Tiere dort gehalten und getötet werden und wie das Fell der Tiere verarbeitet wird, ist völlig unklar. Das Modehaus gibt keine Auskunft darüber und hüllt sich in Schweigen. Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro wundert das nicht „das Unternehmen blockt unsere Anfragen seit Monaten ab, wahrscheinlich wissen sie selbst nicht, mit welchen Chemikalien ihre Pelze in Fernost verarbeitet werden“. Eine Studie belegt, dass massenhaft Pelz und Pelzapplikationen mit Gift behandelt werden. Der Verbraucher bekommt davon meist nichts mit, da eine Kennzeichnung der Produkte fehlt – „wir halten das für verantwortungslos gegenüber den ahnungslosen Kunden und fordern daher von Bogner eine Offenlegung von Testergebnissen für die von Bogner verkauften Waren mit Echtpelz aus China“, so Peifer und weiter „außerdem sollte Bogner eine schnelle Rückrufaktion der Pelze starten, wenn Testergebnisse unsere Befürchtung von Giftrückständen bestätigen.“

Gerade in der Weihnachtszeit verkauft das Unternehmen viele Jacken und Mützen mit Pelzbesatz. Vielen Verbrauchern ist gar nicht bekannt, dass es sich bei den Applikationen um Echtpelz handelt, die meist mit giftigen Chemikalien behandelt werden. Die Rückstände können bei direktem Hautkontakt Allergien und Ausschläge auslösen. Verbraucher- und Tierschützer raten daher, auf Echtpelz zu verzichten, damit Tier und Mensch geschützt werden.

Unter dem Titel „Bogner tötet“ führt das Deutsche Tierschutzbüro derzeit eine bundesweite Informationskampagne durch. Bogner ist einer der wenigen Modehäuser, die immer noch Echtpelz verwenden. Mit einem Plakat-Wagen informieren die Tierschützer die Berliner Bevölkerung und raten dringend aus Tierschutz- und Gesundheitsgründen davon ab, bei Bogner einzukaufen.