Terrormiliz IS bekennt sich zu Anschlag in Kabul

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Angriff auf die irakische Botschaft in Kabul für sich reklamiert. Zwei Selbstmordattentäter hätten das Gebäude gestürmt, berichtete das IS-Sprachrohr Amak am Montag im Internet. Die Nachricht ließ sich zunächst nicht auf Echtheit überprüfen.

Zuvor hatte die Polizei in Afghanistan von einem Angriff auf die Botschaft mit einem Selbstmordattentäter berichtet. Fünf weitere Attentäter seien in das Gebäude eingedrungen. Demnach waren weiterhin Schüsse in der Gegend zu hören. Die irakische Armee hatte den IS zuletzt aus ihrer bedeutendsten Hochburg im Irak, der Großstadt Mossul, vertrieben.