Trumps UNO-Rede ist «Hundegebell»

Den «Raketenmann» kontert Ri Yong Ho mit dem Wort «Hundegebell». Nordkoreas Aussenminister zeigt sich von Trump unbeeindruckt und äussert Mitleid mit dessen Beratern.

Nordkorea über Trumps Hundegebell

Nordkoreas Aussenminister Ri Yong Ho hat die Rede von US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen als Hundegebell bezeichnet. «Es gibt ein Sprichwort, das lautet: ‚Selbst wenn ein Hund bellt, geht die Parade weiter’», sagte Ri zu Journalisten in New York.

Trump träume, wenn er gedacht haben sollte, «seine Hundegebell-Töne» würden Nordkorea überraschen. Auf die Frage, was er davon halte, dass Trump Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un einen «Raketenmann» genannt habe, sagte Ri: «Mir tun seine Berater leid.»

Ris Äusserungen wurden im Fernsehen übertragen. Sie waren die erste offizielle Reaktion Nordkoreas auf Trumps UNO-Rede. Ri hält sich in New York auf, weil er sich am Freitag an die UNO-Vollversammlung wenden soll.