Wettbewerb in New York: Champion mit Vollbart und Zwirbel-Schnauzer

National Beard and Moustache Championships epaselect epa05016056 Alfred Nash from Los Angeles, California wins the 'English moustache' contest at the National Beard & Moustache Championships at Kings Theatre in Brooklyn, New York, USA, 07 November 2015. EPA/PETER FOLEY +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein rauschender blonder Vollbart bis zur Brust, dazu ein kunstvoll hochgezwirbelter Schnauzer? Oder der klassische Schnauzer – nur in Überlänge? Haarige Kunstwerke bei der US-Bartmeisterschaft.

National Beard and Moustache Championships epaselect epa05016056 Alfred Nash from Los Angeles, California wins the 'English moustache' contest at the National Beard & Moustache Championships at Kings Theatre in Brooklyn, New York, USA, 07 November 2015. EPA/PETER FOLEY +++(c) dpa - Bildfunk+++
National Beard and Moustache Championships
epaselect epa05016056 Alfred Nash from Los Angeles, California wins the ‚English moustache‘ contest at the National Beard & Moustache Championships at Kings Theatre in Brooklyn, New York, USA, 07 November 2015. EPA/PETER FOLEY +++(c) dpa – Bildfunk+++

  Ein rauschender blonder Vollbart bis zur Brust, dazu ein kunstvoll hochgezwirbelter Schnauzer: Dieses haarige Kunstwerk brachte dem 32-jährigen Scott Metts aus Orlando (US-Staat Florida) am Samstag (Ortszeit) den Spitzenpreis bei der US-Bartmeisterschaft ein. Bei der Veranstaltung in New York waren mehrere Hundert Bartträger in 18 Kategorien, wie «Schnauzbart Kaiserreich», «Backenbart Freistil» und «Vollbart Naturale mit gestyltem Oberlippenbart» angetreten.

Er sei «völlig aus dem Häuschen», freute sich Metts nach seinem Sieg. Die Leute würden ihn oft mit einem der vollbärtigen ZZ Top-Rocker vergleichen. Jeden Abend flechtet er seinen Bart, damit sich die Haare beim Schlafen nicht verheddern, wie der Sieger erzählt. Als nationaler Champion will Metts auch bei der nächsten Weltmeisterschaft im September 2017 im texanischen Austin antreten.

Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im österreichischen Leogang im Oktober räumten bärtige Amerikaner gleich in sechs Kategorien die Spitzenpreise ab. «Hier gibt es immer mehr gute Anwärter», sagt Metts über seine bärtigen Landsleute.

Die meist in Europa ausgetragene Bart-Weltmeisterschaft hatte 2003 erstmals in den USA stattgefunden. Nach dem Wettbewerb 2017 in Texas soll im Jahr 2019 Belgien Gastgeber sein.