Zahnlückencheck: Sachsen ist Spitzenreiter

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München (ots) – Verbraucher aus dem Osten Deutschlands haben 28 Prozent häufiger Zahnlücken als aus dem Westen / Thüringern ist eine Zahnzusatzversicherung im Schnitt am meisten wert / Zahnzusatzversicherung mit sehr guten Leistungen bereits ab 19 Euro pro Monat

Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung geben CHECK24-Kunden aus Sachsen am häufigsten an, Zahnlücken zu haben. Bremern fehlen dagegen am seltensten Zähne. Ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt: Im Osten ist der Anteil von Personen mit Lücken im Gebiss 28 Prozent höher als in den westlichen Bundesländern.

Je älter die Versicherungsnehmer sind, desto häufiger haben sie Zahnlücken. Kunden ab 50 Jahren geben zu 38 Prozent bestehende Zahnlücken an, wenn sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Unterschiede gibt es auch bei den Geschlechtern: Männer haben häufiger Zahnlücken als Frauen.

Thüringer greifen für ihre Zahnzusatzversicherung durchschnittlich am tiefsten in die Tasche. Niedersachsen geben im Schnitt am wenigsten für die zusätzliche Absicherung der Behandlungskosten für Zähne aus. Zahnzusatztarife mit sehr guten Leistungen gibt es z. B. für einen 35-Jährigen bereits ab 19 Euro pro Monat.*)

Zahnlücken-Atlas: Sachsen haben am häufigsten Zahnlücken, Bremer am seltensten

Im Vergleich der Bundesländer führt Sachsen das Zahnlücken-Ranking an: Rund 27 Prozent der CHECK24-Kunden aus dem Freistaat geben beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung an, Zahnlücken zu haben. In Bremen ist der Anteil nur etwa halb so hoch (13 Prozent).

Rund 23 Prozent der Verbraucher aus den östlichen Bundesländern geben bei CHECK24.de Lücken im Gebiss an. Im Westen liegt der Anteil dagegen nur bei rund 18 Prozent. Das ist ein Unterschied von 28 Prozent – obwohl Verbraucher aus dem Osten beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung im Schnitt kaum älter sind als aus dem Westen (32 vs. 31 Jahre).

Häufiger Zahnlücken mit steigendem Alter

Je älter die Versicherungsnehmer, desto häufiger geben sie beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung fehlende Zähne an. Rund 38 Prozent der Verbraucher ab 50 Jahren haben Zahnlücken. Bei den unter 20-Jährigen sind es nur zwei Prozent.

Auch bei den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Rund einem Fünftel der Männer fehlen Zähne, bei Frauen sind es nur 18 Prozent.

Thüringer lassen sich Zahnzusatzversicherung am meisten kosten, Niedersachsen am wenigsten

Schon für rund 19 Euro im Monat bzw. etwa 216 Euro p. a. finden Verbraucher im Zahnzusatzversicherungs-Vergleich von CHECK24.de Tarife mit sehr guten Leistungen.**) „Sehr gute Leistungen“ bedeutet, dass Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlung jeweils zu mindestens 80 Prozent übernommen werden sowie mindestens eine Zahnreinigung pro Jahr inkludiert ist.

Für eine Zahnzusatzversicherung greifen Thüringer durchschnittlich am tiefsten in die Tasche und zahlen dafür im Schnitt 260 Euro pro Jahr. Das sind rund neun Prozent bzw. 22 Euro mehr als Verbraucher aus Niedersachsen (Ø 238 Euro p. a.).

Kunden aus dem Osten Deutschlands (Ø 253 Euro) geben rund drei Prozent mehr für die Zahnzusatzversicherung aus als aus dem Westen (Ø 246 Euro). Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass durch den höheren Anteil von Personen mit Zahnlücken im Osten durchschnittlich auch höhere Beiträge fällig werden.